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Reisebericht Bali Urlaub (Hochzeitsreise, Flitterwochen)

Bis vor ein paar Jahren galt die Insel Bali, als das Paradies auf Erden. Seit den fürchterlichen Terroranschlägen, bei denen viele Touristen und Einheimische ums Leben kamen, hat sich dies jedoch geändert. Aus Furcht vor Attentaten scheuen sich viele Menschen Bali zu besuchen.

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Dabei ist die indonesische Insel so sicher wie noch nie. Denn der Tourismus ist die Haupteinnahme-quelle der indonesischen Regierung. Deswegen patrouillieren heute regelmäßig, indonesische Polizisten auf der Insel und an die Anschläge erinnert nur noch ein Denkmal. Zu welchen jedes Jahr zahlreiche Touristen pilgern.

Landschaftlich ist Bali besonders reizvoll, sodass man auch den Langstreckenflug nicht scheuen sollte. Die Insel ist nämlich vulkanischen Ursprungs. Der höchste Berg der Insel, der Gunung Agung (3031 m), ist ebenfalls ein aktiver Vulkan. Bei seinem letzten Ausbruch in den 60 er Jahren, riss er Tausende Menschen aus dem Leben.

Heute gibt es Frühwarnsysteme und Evakuierungspläne, sodass für den Ernstfall bestens gesorgt ist. Für die Balinesen ist der Gunung Agung der Sitz der Götter. Vulkanausbrüche halten sie für ein Zeichen, das ihre Götter verärgert wurden.

Tatsächlich ist die Ursache für die vulkanische Aktivität auf Bali, das Zusammentreffen der australischen und der eurasischen Kontinentalplatte.

Unser Hotel hatten wir in Kuta gebucht, nur wenige Fahrminuten vom Ngura Rai Flughafen entfernt. Für das Hotel Santika Beach Resort Bali hatten wir uns entschieden, weil es sehr viel Luxus versprach. Und da die Reise nach Bali unsere Hochzeitsreise war, wollten wir es so schön wie möglich haben. Im Katalog sah das Hotel wirklich gut aus, die Wirklichkeit übertraf jedoch die Katalogbilder um ein Vielfaches. Neben der wirklich schönen typisch balinesischen Architektur wurden auch viele natürliche Materialien verwandt. So fügt sich das Hotel ganz in die Umgebung ein und hebt sich nicht unnötig ab. Am besten hat uns der 24 Stunden Zimmerservice gefallen, denn zu jeder Tages- und Nachtzeit konnten frische Speisen bestellt werden. Das Frühstück im Bett wurde so zur Regel, bei den relativ günstigen Preisen belastete es die Urlaubskasse jedoch nicht allzu sehr.

Toll ist auch die Möglichkeit vom Hotel eine balinesische Hochzeit am Strand organisieren zu lassen. Unsere Hochzeit in Deutschland war so stressig, das wir fast nichts genießen konnten. Auf Bali haben wir die Gelegenheit genutzt noch einmal, nur für uns beide "Ja, ich will" zu sagen. Gekrönt wurde dieser Tag von einem Dinner am Strand, in der traumhaften Kulisse des Sonnenuntergangs. Dieser besondere Service kostet wirklich einiges, ist aber jeden Cent wert. Schließlich wurde extra für uns ein Stück des hoteleigenen Strands abgesperrt, sodass wir unser Dinner ganz ungestört genießen konnten.

Unbedingt ansehen sollte man sich eine Zeremonie für die Götter, die in ganz Bali fast täglich durchgeführt werden. Dazu gehört immer der balinesische Tempeltanz, der von wunderschönen Frauen getanzt wird. Die Tänzerinnen werden schon von klein auf für diese besondere Aufgabe ausgebildet. Bei der Zeremonie tragen sie kostbare Gewänder aus Seide, die reich bestickt sind. Geopfert werden bei diesen Zeremonien Blumen und Früchte. Durchgeführt wird das Ganze um die Götter gnädig zu stimmen und so einen erneuten Vulkanausbruch zu verhindern. Im Hinduismus ist es sehr wichtig mit seiner Umgebung im Frieden zu leben, dazugehören auch die Götter und die Geister der Vorfahren.

Nicht umsonst trägt die Insel Bali auch den Namen "Die Insel der 1 000 Tempel". Jedes Dorf, jede Stadt und nahezu jedes Haus hat seinen eigenen Tempel, in welchem die oben beschriebenen Zeremonien durchgeführt werden. Jede Entscheidung, ob nun im öffentlichen oder privaten Bereich, wird durch eine Tempelzeremonie vorbereitet. So ist es nicht verwunderlich das auch im Hotel, jeder Tag von einer Zeremonie im Tempel eingeläutet wird.

Um sich einen Eindruck von der exotischen Flora und Fauna zu machen, sollte man nicht darauf verzichten, den Bali-Barat-Nationalpark zu besuchen. Dieser steht seit 1984 unter besonderem Schutz und es gelang so, ein Stück der ursprünglichen Landschaft ganz vor dem Einfluss der Menschen zu bewahren. Der Besuch des tropischen Monsunwaldes ist jedoch nicht für jeden Urlauber zu empfehlen. Vor allem Menschen mit Herz und Kreislaufproblemen sollten darauf verzichten, da das feuchtwarme Klima eine große Belastung für den Kreislauf ist.

Ansonsten gibt es auch noch zahlreiche Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen. Und auch viele Nachtklubs, Diskotheken und Bars laden zum Besuch ein. Jedoch zogen wir es vor diese Orte nicht zu besuchen, denn immerhin wurden die Terroranschläge des Jahres 2002 auf Diskotheken verübt. Ich persönlich, habe jedoch die Behandlung im hoteleigenen Spa vorgezogen. Wo schöne Balinesierinnen, wirklich sinnliche Massagen durchführen.

Wer in seinem Urlaub baden möchte, relaxen, vielleicht noch ein bisschen Einkaufen und etwas Kultur erleben möchte, der ist in Bali sicherlich gut aufgehoben. Wer jedoch tolle Museen sucht, dem wird Bali nicht so viel zu bieten haben.

Danke für diesen Reisebericht von Bali, Mia