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Reisebericht Sardinien Urlaub

Zwei Wochen lang hatten wir Zeit, uns Sardinien in aller Ruhe zur Gemüte zu führen – gar nicht so lange, wenn man dieses italienische Schmuckstück erkunden möchte. Unser großer Vorteil war allerdings, dass wir ein befreundetes Pärchen besuchten, das den ganzen Sommer über in ihrem sardinischen Feriendomizil verweilte.

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Nach einem kurzen Flug kamen wir auf dem Flughafen der Hauptstadt Cagliari, die im Süden der Halbinsel liegt, an und wurden von unseren Gastgebern empfangen. Die ersten paar Tage sollten wir auch hier verbringen und uns die nähere Umgebung ansehen.

Nach einem erholsamen Nachmittag mit einem Spaziergang durch die Hauptstadt und einem großen Eisbecher bekamen wir unsere erstes sardinische Spezialität serviert: eine Dorade im Salzmantel. Dazu gab es Salzkartoffeln und viel Salat. Weiters wunderbaren Wein und zum Abschluss einen Grappa. Dies sollte allerdings unsere leichteste Mahlzeit bleiben, denn schon ab dem nächsten Tag lernten wir, dass man in Sardinien essen kann und muss, bis man umfällt.

Den Vormittag beschließt man mit einem ausgiebigen Mahl bestehend aus Vor-, Haupt- und Nachspeise und auch der Abend wird so beendet. Daran lag es wohl auch, dass ich nach dem Urlaub um einige Kilos mehr wog. Aber ich habe dieses Schlemmen genossen!

Für die Zeit zwischen dem Essen hat Sardinien eine unglaublich große Bandbreite an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten zu bieten. Wir begannen unseren Urlaub allerdings ruhig und sahen einige Sand- und Felsstrände, beide auf ihre Weise romantisch und wunderschön. Allein eine Fahrt durch die abwechselnde Landschaft ist einen Urlaub wert!

Nach ein paar Tagen in Cagliari beschlossen unsere Gastgeber, mit uns nun einen Ausflug quer über die Insel zu unternehmen. Die kulturellen und infrastrukturellen Unterschiede sind dabei erschreckend und faszinierend zugleich. Während Cagliari eine hochmoderne Metropole ist, sieht es ein paar Kilometer weiter im Landesinneren komplett anders aus. Verfallene Häuser, deren Türen Tag und Nacht offen stehen, befinden sich neben leeren Mini-Pensionen. So verbrachten wir unsere Nächte in einer Privatpension nach der anderen, meist als einzige Gäste und durften eine Reise durch Sardinien abseits des Tourismus erleben.

Tipps: Hier bei http://www.bella-sardinien.de/suedwest/ findet man schöne Unterkünfte in der Umgebung von Cagliari. Informationen über alle drei Flughäfen auf Sardinien gibt es auf www.flughafen-sardinien.info.

Eine der sardinischen Sehenswürdigkeiten sind die Nuraghe - prähistorischen Stätten der Bonnanarokultur – eine Hochkultur, über die nicht besonders viel bekannt ist. Von Cagliari aus fuhren wir Richtung Nordwesten bis nach Su Nuraxi, wo sich eine dieser Kultstätten befindet. Die Bauwerke bestehen aus großen Steinblöcken, die ohne Lehm aufeinander geschlichtet wurden. Neben großen Türmen gab es auch unterirdische Höhlen, auf deren Boden sich oft eine kleine Wasserstelle befand, in der sich exakt zu Vollmond dieser spiegelte.

Viele dieser Bauten wurden leider zerstört, da ihnen aufgrund der touristischen Notwendigkeit, Wasserleitungen zu bauen und dafür den Boden aufzugraben, wenig Interesse entgegen gebracht wurde, erklärten uns unsere einheimischen Reiseleiter. Nach dieser Besichtigung erwartete uns ein langes und ausgiebiges Mittagessen im schattigen Gastgarten eines einsamen Bergrestaurants. So unscheinbar das Gasthaus wirkte, so spektakulär war seine Küche!

Anschließend reisten wir weiter Richtung Norden und besuchten Oristano, die „Stadt zwischen den Lagunen“. Oristano ist ein sehr fruchtbares Gebiet und das liegt wohl auch daran, dass hier der Tirso, Sardiniens längster Fluss, ins Meer mündet.

Unsere Reise ging weiter in den Norden und wir landeten in Bosa, einem entzückenden Städtchen, in dem man sich ins Mittelalter zurück versetzt fühlt. Dort blieben wir gleich zwei Tage und genossen nicht nur die beschauliche Umgebung, sondern wagten auch einen Ausritt zu Pferde in den frühen Morgenstunden. Es ging den Berg hinauf und während wir durch Weinhügel ritten, durften wir einen einzigartigen Sonnenaufgang erleben.

Nach Bosa ging unsere Reise weiter nach Norden und wir landeten in Sardiniens Nordwesten, in Alghero, und an dieser Küste machten wir einen Tauchkurs. So klar und blau wie das Wasser in Sardinien ist, so bunt und vielfältig ist auch seine Unterwasserwelt.

Unsere Urlaubszeit ging mittlerweile schon dem Ende zu und so machten wir uns langsam auf die Rückreise. Die sollte jedoch durch ein weiteres Erlebnis geprägt sein – das alljährliche Jazzfestival in dem klitzekleinen Dörfchen Bercchida. Jedes Jahr Mitte August, zum italienischen „Ferragosta“ findet hier ein riesiges Musikspektakel statt und so durften wir live dabei sein, als Emir Kusturiza mit seinem Non smoking Orchestra durch das Dörfchen zog.

Auf unserer Rückreise nach Cagliari fuhren wir in den Südwesten Sardiniens und besuchten die Insel San Pietro, ein beliebtes Ziel für sardinische Feriendomizile. Die Insel ist geprägt von grünen Wiesen und kleinen Buchten und wir durften dort ein wunderbares Abendessen in einem Fischlokal aus dem Bilderbuch erleben.

Am nächsten Morgen ging es schließlich zurück nach Cagliari und dort beschlossen wir unseren Urlaub mit einem kühlen Glas Martini auf dem Balkon und genossen ein letztes Mal die frische Brise, die uns sardinische Meeresluft in die Nasen wehte.

Danke für diesen Sardinien Reisebericht, Anke